Politologin: kommender „Flaggenkrieg“ bei der EM führt zu Antifa-AfD Symbiose

Die fanatische und gewalttätige Fixierung auf die eigene Nation trägt mitunter seltsame Blüten. In Deutschland kennen wir was diese Fanatiker angeht zwei grobe Gruppierungen: die Deutschnationalen und die Antideutschen.

Prinzipiell sind sich diese Typen sehr ähnlich. Beide haben nichts gegen Nationen per se, und für beide gibt es „richtige“ und „falsche“ Nationen. Im Prinzip sind sie sich wie viele spiegelbildlichen Fanatiker sehr ähnlich.

Bei den Antideutschen haben wir es zumeist mit Linksradikalen bzw. „Antifas“ zu tun, also die Sorte Faschisten die sich nicht trauen selbst einzugestehen dass sie Faschisten sind.
(Das kennt man noch von den Homophoben, die sich dann irgendwann mit schnuckeligen Callboys in ranzigen Hotelzimmern erwischen lassen)

Wie schon zur Fußball-WM 2014 kündigen die Antifas einen Krieg gegen schwarz-rot-goldene Auto-Flaggen an (Screenshot), gegen den der Russlandfeldzug aussieht wie ein Silvesterabend auf der Kölner Domplatte:
[Notiz an mich: besseren Vergleich hier einfügen]

Zur Europaweltmeisterschaft vom 10. Juni bis zum 10. Juli wird der Nationalstolz mal wieder überkochen und der/dieDeutsche wird sich mit Schwarz-Rot-Gold-Fanartikeln eindecken. Jede_r sei dazu aufgerufen, sich dem nationalistischen Treiben entgegenzustellen und sich am CTF zu beteiligen. Such dir noch ein paar Leute, bilde ein Team und sammle Punkte. Dem Team mit den meisten Punkten winkt ein Kasten Sterni!

„Win-Win Situation für AfD und Antifa“

Obschon ein solches Maß an feiger Gewaltausübung von der Antifa bereits bekannt ist, sieht die Politologin Prof. Dr. Oralie Shluhk von der Berliner lux rubrum Universität einen wesentlichen Unterschied in diesem Jahr.

Zum einen habe die AfD inzwischen auch in Berlin unbestreitbare Bedeutung erlangt, zum anderen seien es nur wenige Monate bis zur Abgeordnetenhauswahl.
Für die AfD sei es jetzt an der Zeit auf das Thema Flaggenvernichtung aufzuspringen, „eine bessere Wahlwerbung kann sich die AfD nicht wünschen“, so Shluhk.

Prof. Dr. Oralie Shluhk
Prof. Dr. Oralie Shluhk

Während quasi jede umgeknickte, geklaute oder sonstwie beschädigte Deutschlandflagge eine Stimme für die AfD sei, sei das gleichzeitig ein weiterer Ansporn für die Antifas erst Recht das Eigentum anderer Leute zu zerstören.

Vordergründig stünden hierbei Antifa und AfD völlig entgegengesetzt, aber durch ihre Herangehensweise würden am Ende beide Gruppen es verstehen ein Nicht-Thema für ihre Zwecke auszunutzen.
„Eigentlich kann sich die Antifa für diese Aktion die Bezeichnung
‚AfD – Antifa für Deutschland‘ verpassen“, scherzt die Politologin.

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